Case Study: Firmenauto – wie kaufe ich es am besten?

24.02.2025

Jelena Comploi

Jelena Comploi

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In der Vergangenheit haben wir bereits das Thema der steuerlichen Behandlung von Firmenwagen untersucht (siehe hier). Heute möchten wir die finanziellen und operativen Aspekte des Kaufs vertiefen.

Der Kauf eines Firmenwagens ist für viele Unternehmen und Unternehmer nicht nur eine wirtschaftliche Entscheidung, sondern oft auch mit anderen Faktoren verbunden.

Vielleicht ist das auch der Grund, warum der Gesetzgeber die steuerliche Abzugsfähigkeit so stark eingeschränkt hat! ;)

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Ein Firmenwagen kann auf drei Arten erworben werden: durch Kauf, Leasing oder Langzeitmiete. Jede dieser Optionen hat Vor- und Nachteile, die sorgfältig unter Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse abgewogen werden müssen.

1. Kauf (Eigentumserwerb)

  • Investition: Hohe Anfangsinvestition und Fahrzeug wird Unternehmensvermögen
  • Abschreibung: 4 Jahre
  • Kostenmanagement: Wartung, Versicherung und Kraftstoff zulasten des Unternehmens.
  • Nutzungsfreiheit: Keine Kilometerbegrenzung oder andere vertragliche Einschränkungen
  • Wertverlust und Weiterverkauf: Unternehmen trägt das Risiko der Wertminderung und ist für den Wiederverkauf verantwortlich

2. Leasing

  • Investition: Geringere Liquiditätsbelastung als Direktkauf, Fahrzeug bleibt Eigentum des Leasinggebers
  • Abschreibung: 4 Jahre
  • Kostenmanagement: In der Regel trägt das Unternehmen die Kosten
  • Nutzungsfreiheit: Oftmals Kilometerbegrenzungen
  • Wertverlust und Weiterverkauf: Möglichkeit, das Fahrzeug am Vertragsende zu einem festgelegten Restwert zu übernehmen oder gegen ein neueres Modell zu tauschen.Kein Risiko der Wertminderung und des Wiederverkaufs.
  • Gesamtkosten: Leasing kann durch zusätzliche Services etwas teurer sein als ein bankfinanzierter Kauf.

3. Langzeitmiete

  • Investition: Geringere Liquiditätsbelastung als Direktkauf, Fahrzeug bleibt Eigentum des Vermieters
  • Kostenmanagement: Je nach Vertrag inklusive Versicherung, Wartung, Kfz-Steuer und Pannenhilfe.
  • Steuerliche Abschreibung: Laufzeit des Mietvertrags.
  • Fahrzeugwechsel: Möglichkeit, regelmäßig auf ein neueres Modell umzusteigen.
  • Kilometerbegrenzung: Vertragliche Einschränkungen mit Zusatzkosten bei Überschreitung.
  • Fahrzeugeigentum: Das Unternehmen erwirbt nicht das Eigentum am Fahrzeug. 

Welche „Kauf“-Option ist die beste?

Die Wahl zwischen Kauf, Leasing oder Langzeitmiete hängt von mehreren Faktoren ab:

  • Nutzungsfrequenz: Wird das Firmenfahrzeug täglich für lange Strecken genutzt, kann der Kauf oder das Leasing vorteilhafter sein.
  • Geplante Nutzungsdauer: Wer häufig das Auto wechselt, könnte sich für die Langzeitmiete entscheiden, um Wertverlust und das Risiko beim Wiederverkauf zu vermeiden.
  • Finanzielle Anforderungen: Wenn die Liquidität des Unternehmens geschont werden soll, bieten Leasing und Langzeitmiete eine finanziell weniger belastende Alternative zum Direktkauf, wobei der Zinsaufwand zu berücksichtigen ist.
  • Kostenmanagement: Die Langzeitmiete ist ideal für Unternehmen, die unvorhergesehene Kosten für Wartung und Versicherung vermeiden möchten.

Aus steuerlicher Sicht, also hinsichtlich der Abzugsfähigkeit der Kosten und der Mehrwertsteuer, sind alle drei Optionen identisch. Die steuerlichen Regelungen bleiben unverändert.

Falls ihr eine Auffrischung braucht, findet ihr alle Details in unserem vorherigen Artikel:
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Wir haben hier für Sie ein sehr komplexes Thema kurz und prägnant zusammen gefasst. Sollten Sie weitere Fragen haben oder eine vertiefte Analyse im Zusammenhang mit Ihrem spezifischen Anliegen wünschen, zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren. Unser Team steht Ihnen gerne zur Verfügung und freut sich darauf, Sie bestmöglich zu unterstützen.